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Bermuda Shorts: Die erstaunliche Geschichte der kurzen Hosen und wie man sie heute trägt



Bermudas – sind das nicht Inseln? Und was genau haben die gleichnamigen Shorts eigentlich damit zu tun? Wir haben für Sie die interessantesten Fakten zu dem Klassiker der sommerlichen Beinbekleidung zusammengetragen und verraten Ihnen außerdem, wie Sie Bermudas am besten kombinieren!

Schon anfang des 20. Jahrhunderts entwickelten sich die Bermuda-Shorts auf den gleichnamigen Inseln zum begehrten Modeobjekt.

Es war einmal auf einer tropischen Insel….

Haben Sie sich schon einmal gefragt, was die Bermuda-Shorts mit der gleichnamigen Insel zu tun haben? So einiges! Die kleine Inselgruppe mitten im Atlantik gehört bis heute zum britischen Überseegebiet, ist Eckpunkt des sagenumwobenen Bermudadreiecks und Namensgeber der wohl beliebtesten sommerlichen Beinbekleidung für Männer überhaupt. 

Die Bermuda-Insel sind ein britisches Überseegebiet und liegen mitten im Atlantik.

Mitten im Atlantik, nahe der amerikanischen Ostküste, befindet sich das Bermuda-Atoll.

Um die Erfindung ebendieser ranken sich verschiedene Geschichten – Hauptgrund ist jedoch das tropische Wetter, das sich in kurzen Hosen definitiv besser ertragen lässt als in langen. 

Damit angefangen hat wohl die englische Royal Navy, die für ihre Uniformen für  Einsätze in Wüsten oder tropischen Gebieten kurze Hosen eingeführt hatte. Diese Idee wurde später zunächst von den Landesstreitkräften Großbritanniens und dann, Anfang des 20. Jahrhunderts, von den Geschäftsleuten übernommen und hat sich im Laufe der Zeit zu einem ganz besonderen traditionsreichen Look entwickelt.

Bis heute werden die kurzen Hosen als formale Kleidung auf den Bermuda-Inseln, insbesondere in deren Hauptstadt Hamilton, von den Inselbewohnern getragen und gelten dort als Nationalkleidungsstück für Männer.

Selbst Beamte und Geschäftsleute tragen auf den Bermuda-Inseln kurze Hosen.

Die Royal Navy machte es vor, Beamte und Geschäftsleute machten es nach: Der neue Look war geboren – heute wird er sowohl zu geschäftlichen wie zu feierlichen Anlässen getragen.

…und so sieht der Look heute aus

Damit trotz Beinfreiheit der britische Chic erhalten bleibt und das Ganze noch als Business- und Beamtenlook taugt, gibt es jedoch genaue Regeln, wie der Bermuda-Look kombiniert werden muss, der von den Insulanern sowohl im Alltag, als auch zu besonderen Anlässen mit Stolz ausgeführt wird – allerdings nur im Sommer zwischen April und November. In der kalten Jahreszeit zieht man auch auf den Bermudas lange Hosen vor.

 

 

Ein von Bermuda (@bermuda) gepostetes Foto am

 

 

 

Ein von TABS (@tabsbermuda) gepostetes Foto am

 

Eine echte Bermuda muss die folgende Kriterien erfüllen:

  • Das Material muss reine Schurwolle(Kammgarn), Leinen, Wolle-Polyester-Mischung oder reine Baumwolle sein.
  • Die Shorts müssen exakt drei Inches (7,62 cm) über dem Knie mit einem Saum der gleichen Länge enden.
  • Die Farben haben knallig oder zumindest hell zu sein und  mit dem obligatorischen  dunklen Sakko kontrastieren.

Dazu wird außerdem getragen:

  • Ein Gürtel
  • Ein Hemd
  • Ein Sakko, ein Blazer oder ein Jackett (Einreiher oder Zweireiher) in einem dunklen Farbton
  • Kniestrümpfe, ebenfalls in einem dunklen Ton
  • Eine Krawatte
  • Schnürschuhe, am besten klassische amerikanische Penny Loafers

In diesem Video erklärt ein bermudischer Shop-Inhaber noch einmal ganz genau, was die Bermudas so besonders macht (Video auf Englisch):

 

Übrigens wusste schon Winston Churchill um die Eleganz der Bermuda Shorts:
„The short-pant is a terrible fashion choice. Unless it is from Bermuda.“ – Winston Churchill.

Auch auf Instagram finden sich viele Anhänger des Bermuda-Looks, die beweisen, dass sich der Stil durchaus ein wenig variieren lässt – solange Sie sich nicht auf den Bermuda-Inseln befinden:

 

Ein von @travisbrownlee gepostetes Foto am

 

 

Auch für die von den Briten besonders geschätzte Sportart Golf sind Bermuda-Shorts durchaus die richtige Wahl, wie dieses Foto beweist:

 

Wie auch Ihnen das Styling mit Bermudas perfekt gelingt

Sind auch Sie bereits modisch in Sommerlaune und haben Lust auf den Bermuda-Look? Wir zeigen Ihnen, welche Teile aus unserem Shop dafür infrage kommen und wie Sie diese am besten kombinieren.

Der Look lebt von strahlenden Farben – aber Vorsicht: Damit Sie nicht aussehen, als wären Sie in den Farbtopf gefallen, sollten Sie es bei einer kräftigen Farbe belassen. Gerne können Sie natürlich mehrere Teile in dieser Farbe kombinieren.

Der Bermuda-Look lässt sich ganz einfach nachstylen.

Sommerfarben, freie Knie und doch außerordentlich elegant: Ein perfekter Look für den Sommer!

Bereits Mode-Experte Bruce Sturgell hat die Bermuda-Shorts zum Must-Have des Sommers erklärt – die dank ihrer vorteilhaften Länge bis kurz über die Knie auch besser gebauten Männern besonders gut stehen und zu einer schlankeren Optik verhelfen! Ab und zu einmal zu kräftigeren Farben zu greifen, ist außerdem in den heißen Monaten durchaus legitim, ja sogar sehr willkommen. Noch mehr Stylingtipps sowie Do’s und Dont’s zum Thema kurze Hosen finden Sie übrigens hier!

Die Shorts

In unserem Shop finden Sie eine riesige Auswahl an Bermuda-Shorts, mal mehr und mal weniger nah am Original. Und bestimmt ist auch für Sie das richtige Modell dabei!

Für den Look empfehlen wir diese Modelle:

Bermuda Shorts: Beinfreiheit im Sommer!

Das Hemd

Wenn Sie dem Bermuda-Look treu bleiben wollen, gehört ein langärmliges Hemd her – ob farbig oder gemustert, überlassen wir Ihnen – nur kariert sollte es nicht sein!

Gemustert oder farbig: Machen Sie mir Ihrem Hemd ein Mode-Statment!

Alternative zum Hemd: ein Poloshirt

Gerade an heißen Sommertagen kombinieren Sie Bermuda Shorts am besten einfach ganz klassisch mit einem Poloshirt.  Die strahlenden Farben erinnern definitiv auch an Urlaub in den Tropen, und doch Sind Sie damit stilvoll gekleidet!

Polohemden: Im Sommer wollen wir Farben sehen!   

Das Sakko

Zum Original Bermuda-Look gehört natürlich das passende Sakko – aber nur in Kombination mit einem Langarmhemd, denn Kurzarmhemd oder Polo mit Jackett oder Sakko sind ein absolutes No-Go! Mit diesen Modellen machen Sie garantiert eine gute Figur:

Ein leichtes Sakko für den Abend ist auch im Sommer nicht verkehrt.    

Die Krawatte

Last but not least fehlt jetzt noch die Krawatte, die das i-Tüpfelchen des Looks ausmacht: Auch hier sind bunte Farben erwünscht – aber übertreiben Sie es lieber nicht und bleiben in der gleichen Farbfamilie wie z.B. Ihre Bermuda Shorts!

Diese Krawatten leuchten mit der Sonne um die Wette!
 

Der Bermuda-Look ist definitiv ein modisches Statement. Wir finden, dass Mode jedem Spaß machen sollte, und gerade füllige Männer wagen sich viel zu selten an etwas außergewöhnliche Stylings heran. Deswegen: Haben Sie Mut zur Farbe und probieren Sie doch diesen Sommer einmal den Bermuda-Look aus!

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Nachstylen!

Bilder:

Collage Titelbild: Bild 1: Licenced under Creative Commons [Public Domain]; Bild 3: By Jansonnius, Joan [Public domain], via Wikimedia Commons; Collage Flagge & Landkarte: Bild 1: By Version 1: Made by Caleb Moore from the Open Clip Art website and uploaded by Nightstallion; Bild 2: By TUBS  licenced under CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons; Collage Bermuda Shorts: Bild 1: By Captain-tucker, licenced unter Creative Commons CC BY 3.0 via Wikimedia Commons.