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Anti-Slim und Denim: mit diesen Sommermode-Trends 2015 machen Sie eine gute Figur



Anti-Slim, Workwear oder Orange – Sie haben keine Ahnung, wovon wir reden? Natürlich von den neuen Sommertrends für Männermode. Wie sich die neuen Silhouetten, Farben und Muster am besten in XXL tragen lassen, weiß Bruce Sturgell von chubstr.com.

Übergrößen Herrenmode

Anti-Slim: Schluss mit eng und unbequem

Skinny Jeans waren gestern. Diesen Sommer darf es ruhig etwas gemütlicher sein. Denn der neue Trend heißt Anti-Slim. Hosen und Shirts werden weiter getragen und auch Anzüge dürfen bequemer sitzen mit runden Schultern an Oversized-Hemden.

Warum mehr Gemütlichkeit? Das liegt sicherlich auch an einem sich wandelnden Körperbild. Denn auch korpulentere Männer beweisen mehr und mehr, dass sie modisch sind. Einen Fakt, den die Designer nicht mehr ignorieren können. Bestes Beispiel: Bruce Sturgell von chubstr.com.

Bruce Sturgell

Bruce Sturgell weiß, wie Mann sich gut kleidet.

Frustriert durch das geringe Angebot an stylischer Mode für große Kerle, gründete der US-Amerikaner vor einigen Jahren seine Webseite. Chubstr bietet seinen Lesern Modetipps und Lifestyle-Themen, die zeigen: Auch mit etwas mehr Breite kann Mann sich gut anziehen.

Bruce Sturgell
Bruce SturgellWenn Sie nicht wissen, was Sie diesen Sommer anziehen sollen, entscheiden Sie sich für den Casual-Look. Wählen Sie Shorts, die gut passen, ein Hemd (es darf ruhig kurzärmelig sein) und ein paar Segelschuhe. Sie möchten es eher etwas professioneller? Entscheiden Sie sich für einen blauen Blazer, eine blaue Hose und ein buntes T-Shirt für einen entspannten und dennoch schicken Look.“

Wie wird’s getragen?

Anti-Slim heiß nicht, dass Hose, Shirt und Jacke jeweils drei Nummern größer getragen werden, als benötigt. Sonst gehen Sie bloß in Ihrem übergroßen Outfit unter. Besser: Entscheiden Sie sich für ein Kleidungsstück, bei dem Sie den Oversized-Look probieren wollen. Wir empfehlen, Shirt oder Hemd einfach mal eine Nummer größer kaufen und die neue Gemütlichkeit zu genießen.

Outfit-Inspiration

Workwear-Mode

Vom Bau auf den Laufsteg? Latzhosen und Hemden in robustem Denim werden nicht nur von Berufs-Handwerkern getragen, sondern diesen Sommer auch von modebewussten Männern. Die „Workwear Couture“ wirkt robust und lässig und bietet die eine oder anderen technische Spielerei – kein Wunder also, dass die Funktionsbekleidung von der Modeindustrie als neuer Trend entdeckt wurde. Dior schickte seine Models unlängst in Nylonwesten, über schicken Anzügen getragen, auf die Laufstege – endlich mal einem Modetrend, der auch praktisch ist.

Wie wird’s getragen?

Der Sommer-Workwear-Look setzt vor allem auf Denim und die gute, alte Latzhose. Und sollte es doch mal einen Sommerregen geben: Mit Funktionskleidung sind sie bei jedem Wetter gut geschützt. Workwear ist nicht nur bequem, sondern kaschiert durch die groben Stoffe und lockere Passform auch die eine oder andere Problemzone. Eine Auswahl unserer Workwear finden Sie hier.

Bruce Sturgell
Bruce SturgellIch freue mich, dass Double-Denim ein Comeback feiert. Jeder kann diesen Look tragen: Kombinieren Sie einfach ein Denim-Shirt mit Ihrer Lieblings-Jeans. Damit es richtig gut aussieht, kombinieren Sie Jeans und Hemd in verschiedenen Denim-Tönen. Versuchen Sie es zum Beispiel mit einem hellen Denim-Shirt und einer schwarzen Jeans.“

Wichtig: Latzhosen sollten nicht zu sehr am Bauch spannen, sondern noch etwas Luft haben. Bei Workwear gilt vor allem eins: Sie müssen sich gut bewegen können. Denn vielleicht wollen Sie die Arbeitskleidung auch zwischendurch mal zum Handwerken nutzen und nicht nur als Alltagskleidung tragen.

Tipp: Denim on Denim (Hose und Hemd in Jeansstoff) ist nur etwas für besonders Mode-Mutige. Wenn Sie es jedoch versuchen wollen, sieht so Double-Denim gut aus:

  • Kombinieren Sie verschiedene Denim-Töne: schwarze Jeans mit heller Jeansjacke oder helles Jeanshemd unter dunkler Jeansjacke.
  • Wollen Sie doch zwei gleiche Denim-Töne kombinieren: Wählen Sie dunkles Indigo-Denim. Das wirkt am edelsten.

Styling-Idee: Denim kann auch edel gestylt werden. Kombinieren Sie zum Beispiel unseren Denim-Blazer von Luigi Morini mit einem schlichten schwarzen Shirt und einer dunklen Hose. Etwas mutiger: Denim on Denim geht natürlich auch – wählen Sie jedoch ein Denim-Hemd in einem helleren Ton.

Outfit-Inspirationen

 

Farben: Orange und Marineblau

Lieber zurückhaltend oder knallig? Diesen Sommer geht beides. Denn neben dem Klassiker Marineblau ist Orange die Trendfarbe 2015. Ganz so mutig wie die Designer, die ihre Models in Trenchcoats und ganze Anzüge in Orange stecken, müssen Sie jedoch nicht sein. Hemden und Shirts reichen als Hingucker aus.

Bruce Sturgell
Bruce Sturgell„Ich liebe die Idee eines orangenen Jacketts oder orangefarbenen Chinos. Meine Meinung zu knalligen Farben: Trauen Sie sich! Haben Sie keine Angst, ein knalliges Orange mit einem dunklen Marineblau, weißen Shorts oder hochwertigem Denim zu kombinieren. Große Jungs können den Look definitiv gut tragen.“

Wie wird’s getragen?

Bei Orange gilt: Sind Sie eher ein blasser Typ? Dann sollten Sie sich nicht von Kopf bis Fuß in Orange einkleiden. Denn das lässt Sie etwas kränklich erscheinen. Entscheiden Sie sich lieber für Details, wie einen Gürtel oder Schuhe in Orange. Ebenfalls gut: Hemden, die Orange mit Streifen oder Mustern in anderen Farben mischen. So setzen Sie Akzente, ohne blass zu wirken.

Bei Marineblau gilt: Kombinieren Sie dunkelblaue Hemden mit hellen Hosen für den maritimen Look. Besonders leger wirkt es, wenn Sie sie die langen Hosen etwas aufkrempeln und auf Socken verzichten.

Outfit-Inspiration

Muster: bloß nicht verstecken

Blumen, auffällige Streifen, geometrische Formen: Muster dürfen diesen Sommer ins Auge fallen. Bestes Beispiel ist der italienische Designer Etro, dessen Blumen-Prints und Muster-Mixe Hosen, Hemden und sogar Schuhe zieren.

Wie wird’s getragen?

Bunte Muster können schnell auftragen. Deshalb werden Hemden mit Blumen und Co. auch lieber etwas weiter getragen, denn alles soll schön fließen und sommerlich frisch wirken. Ein buntes Hemd (am besten der Klassiker im modernen Design: das Haiwaii-Hemd) lässt sich auch sehr gut offen über einem einfarbigen Shirt tragen.

Bruce Sturgell
„Ich dachte nie, dass ich so etwas sagen würBruce Sturgellde, aber Sie sollten ein Shirt mit floralem Muster in Ihren Kleiderschrank hängen. Die neuen Designs und modernen Schnitte haben nichts mehr mit den altbackenen Vintage-Hawaii-Shirts gemeinsam. Blumige Shirts sind eine gute Abwechslung zu klassischen karierten oder einfarbigen Hemden.“

Unser Tipp: Ein graues Shirt – denn das passt immer. Wählen Sie am besten ein Shirt mit V-Ausschnitt. Dadurch können Sie das Hemd auch zuknöpfen ohne dass das Shirt hervorblitzt und so schnell von leger zu seriös wechseln.

Tipp: Kombinieren Sie ein buntes Hemd mit einer unifarbenen Hose und verzichten Sie auf bunte Accessoires. So wird der Muster-Trend alttagstauglich.

Bruce Sturgell
Bruce Sturgell„Ich bin ein Fan von karierten Hemden. Es gibt sie in dutzenden Farben, sie können mit allem kombiniert werden und sie lassen sich besser stylen als das klassische hellblaue Business-Hemd. Kariertes Hemd und ein Jackett? – Sieht gut aus! Kariertes Hemd mit Shorts und Loafern? – Auf jeden Fall! Fazit: Ein kariertes Hemd sollten Sie immer in Ihrer Garderobe haben.“

Outfit-Inspiration

Sportstyle: lässig unterwegs

Neopren, Parkas, Jogginghosen – Sportmode wird schon seit einiger Zeit auch fernab von Fitnessstudios und Fußballplätzen getragen. Diesen Sommer ist die Auswahl an modischen Modellen größer als je zuvor. Das beste: die Activewear ist, ähnlich wie Workwear, besonders bequem und praktisch.

Wie wird’s getragen?

Damit der Sportstyle nicht verlottert daherkommt ist es wichtig, dass Sie Wert auf hochwertige Materialien legen.

Tipp: Träger-Tops sind diesen Sommer besonders angesagt. Wenn Sie jedoch lieber nicht Ihre Arme zeigen möchten: einfach an Dior Homme orientieren und ein T-Shirt unter das Muskel-Shirt ziehen oder eine Sweatjacke dazu kombinieren.

Styling-Idee: Badeshorts, die etwas länger geschnitten sind, lassen sich auch wunderbar als normale Shorts tragen – nicht nur am Strand. Wie zum Beispiel ein schlichtes schwarzes Modell von Daves.

Bruce Sturgell
Bruce Sturgell„Haben Sie keine Angst zu experimentieren, besonders wenn es um Accessoires geht. Erweitern Sie Ihren Look mit Hüten, Uhren, Sonnenbrillen, gemusterten Gürteln oder Manschettenknöpfen. Nur weil sie etwas größer sind, müssen Sie nicht weniger stylisch sein. Probieren Sie verschiedene Looks aus und schauen Sie, was am besten zu Ihnen passt.“

Outfit-Inspiration

Wir hoffen, Ihnen einige gute Styling-Ideen für Ihre Sommergarderobe gegeben zu haben und wünschen Ihnen viel Spaß beim Tragen der Sommertrends 2015! Alle Outfit-Inspirationen finden Sie bei uns im Shop.

Titelbild: ©istock.com/ 4774344sean, Bild 1, Bild in Infoboxen:©Bruce Sturgell, Produktbilder: ©bigtex.de